Freitag, 2. Oktober 2009 17:44
Der einkaufende Mensch (Homo shoppus) steht circa 2x pro Woche vor dem gleichen Problem: An welcher Kasse stell ich mich im Supermarkt an? Ist die Kasse, wo die Schlange am kürzesten ist auch die schnellste? Und ist die Express-Kasse auch wirklich die beste? Oder gilt hier frei nach Murphy´s Law, dass es egal ist ...
Der einkaufende Mensch (Homo shoppus) steht circa 2x pro Woche vor dem gleichen Problem: An welcher Kasse stell ich mich im Supermarkt an? Ist die Kasse, wo die Schlange am kürzesten ist auch die schnellste? Und ist die Express-Kasse auch wirklich die beste? Oder gilt hier frei nach Murphy´s Law, dass es egal ist wo man sich hinstellt, weil MEINE Kasse sowieso IMMER die langsamste ist??
Hierzu hat sich auch Dan Meyer so seine Gedanken gemacht und hat ein paar interessante Zahlen herausgefunden. Demnach ist die Grunddauer eines Einkaufs circa 41 Sekunden, pro Artikel kommen knapp 3 Sekunden dazu. Das heisst also, dass eine Schlange von 5 Leuten mit je einem Artikel länger braucht als ein vollbeladenes Fließband eines Kunden mit 50 Artikeln.

Quelle:mrmeyer
Aber nach meiner Erfahrung spielen auch andere Faktoren, die man schlecht berechnen kann, eine große Rolle:
* Rollator-Rambos, die versuchen ihren gesamten Wocheneinkauf in dem Mini-Korb an ihrem Pflegestufe1-Wägelchen unterzubringen
* “Ich hab´s passend”-Zahler, die über eine Minute brauchen um den letzten Cent noch aus dem hintersten Eck des Geldbeutels zu kratzen (zwischen Payback-Karte und Sheepworld-”Ohne Dich ist alles doof”-Karte)
* Quengel-Kinder, stets gepaart mit genervten Eltern
Fazit:
Es gibt jede Menge Faktoren, die die Zeit beeinflußen. Aber ich ertappe mich dann doch meistens die Schlange zu wählen, bei der die äusserlich angenehmsten Kundinnen stehen
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